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Test 2- Paul Klee


Das Porträt des jungen Paul Klee

In einer Sammlung seiner Schriften mit dem Titel Das denkende Auge forderte Paul Klee seine Leser einmal auf, mit ihm ıeine kleine Reise ins Land der besseren Erkenntnis„ zu unternehmen. Er bezog sich dabei auf die technischen Aspekte der Kunst, doch könnte die gleiche Einladung auch am Anfang dieses Buches mit dem knappen Porträt des Künstlers stehen. Es nimmt den Leser mit auf eine kurze Reise zu den Höhepunkten in Klees faszinierendem Leben, betrachtet jedoch auch seine Kunst insgesamt und wirft einen Blick auf die hundertundzwanzig hier wiedergegebenen repräsentativen Werke. (Eine vollständige Liste der 8926 Werke Klees findet sich im Catalogue raisonné Paul Klee.)

Paul-klee-Ohne-Titel

Ohne Titel, 1914
Ölfarbe und Bleistift auf Papier auf Karton, 17,1 x 15,8 cm.
Vermächtnis Richard Doetsch-Benzinger, Basel 1960,
Kupferstichkabinett, Kunstmuseum Basel, Basel.

 

Der gebürtige Schweizer Paul Klee (1879-1940) war zweifellos einer der geistreichsten, fantasievollsten und innovativsten Künstler überhaupt. Ein Meister der Fantasie, schuf er tausende eindrucksvolle, kleinformatige, immer von Feingeist und Scharfblick zeugende Werke. Sein fiuvre wird kaum je mit dem eines anderen Künstlers verwechselt, und jedes seiner Bilder besitzt – ganz im Gegensatz zu vielen anderen, die ihre Nischen für immer besetzen – eine eigene Identität. Er spielt geschickt mit den Sinnen des Betrachters und verleiht seiner Kunst damit etwas Zweideutiges, meistens auf eine leise, zurückhaltende Art. Obgleich er, selbst als seine Werke in Deutschland offiziell missbilligt wurden, die Entwicklung der modernen Kunst maßgeblich beeinflusste, schloss sich Klee keiner der zahlreichen Bewegungen seiner Zeit rückhaltlos an.

Hafenbild nachts, 1917
Aquarell und Gouache auf Leinwand auf Gipsgrundierung auf Papier auf Karton, 21 x 15,5 cm.
Musée d’Art Moderne et Contemporain de Strasbourg, Straßburg.

paul-klee-Rhythmie-herbstlicher-Bäume

Rhythmie herbstlicher Bäume, 1920
Ölfarbe, Feder und Tinte auf Gipsgrundierung,
auf Karton; originaler Rahmen, 42 x 49 cm. Privatsammlung.

 Klee wurde am 18. Dezember 1879 in Münchenbuchsee in der Nähe von Bern geboren geboren.Sein Vater, Hans Wilhelm Klee, war Deutscher und Musikschullehrer an der pädagogischen Hochschule in Bern-Hofwyl. Pauls Mutter, Ida Marie Klee, hatte ihre musikalische Ausbildung in Stuttgart erhalten. Sein Urgroßvater väterlicherseits war Organist in Thüringen gewesen. Klees berühmteste Zeichnung aus seiner frühesten Kindheit ist die eines Hasen, entstanden im Alter von fünf Jahren. In jungen Jahren zeichnete er dann Teufel, die in seiner Vorstellung tatsächlich die Gestalt des Bösen annahmen.

Wandbild aus dem Tempel der Sehnsucht dorthin1922
Aquarell und Tinte auf Gipsgrundierung auf Tuch, 26,7 x 37,5 cm.
The Berggruen Klee Collection, 1984. The Metropolitan Museum of Art, New York.

Zu Beginn seiner Aufzeichnungen erinnert er sich in seinen Tagebüchern daran, wie seine teuflischen Figuren ihn dann so sehr erschreckten, dass er Trost suchend zu seinen Eltern flüchtete. Sein künstlerisches Temperament brachte der junge Paul Klee jedoch nicht mit der bildenden Kunst, sondern mit Musik erstmals zum Ausdruck. Seine Familie unterstützte die Bemühungen des siebenjährigen Jungen um das 1886 begonnene Geigenspiel; und erst 1935 zwang ihn seine angeschlagene Gesundheit das Musizieren einzustellen.

Paul-Klee-Die-Zwitschermaschine

Die Zwitschermaschine, 1922
Ölpause und Aquarell auf Papier, mit Aquarell und
Feder eingefasst, auf Karton, 64,1 x 48,3 cm.
The Museum of Modern Art, New York.

ABC

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